Im zweiten Teil unseres monatlichen Asset-Checks beleuchten wir Häuser & Wohnungen – den König der Sachwerte. Wohn- und Gewerbeobjekte sind seit Jahrhunderten eine bewährte Möglichkeit, Vermögen aufzubauen und langfristig zu sichern. Sie kombinieren Substanz, laufende Einnahmen und die Chance auf Wertsteigerung – Eigenschaften, die sie zu einer unverzichtbaren Säule eines stabilen Portfolios machen.

Warum Häuser & Wohnungen unverzichtbar sind

Die Vorteile von Immobilien als Anlageklasse sind vielfältig: Sie bieten Schutz vor Inflation, da steigende Preise oft direkt an Mieter oder Käufer weitergegeben werden können. Gleichzeitig generieren sie regelmäßige Cashflows, zum Beispiel durch Mieteinnahmen, und lassen sich teilweise beleihen, sodass auch Fremdkapital strategisch genutzt werden kann.

Für Anleger bedeutet dies: Häuser & Wohnungen steigern das Vermögen langfristig, schaffen Einkommensströme und tragen zur Diversifikation des Portfolios bei. Besonders in Zeiten hoher Marktvolatilität bieten Immobilien Stabilität, die reine Finanzprodukte nur begrenzt liefern können.

Kernmerkmale von Investitionen in Häuser & Wohnungen

Sachwert mit Substanz:  Ein greifbares Asset, das unabhängig von Börsenschwankungen ist.

Inflationsweitergabe: Sowohl Mieten als auch Immobilienpreise passen sich langfristig der Inflation an.

Laufende Erträge: Monatliche Mieteinnahmen stärken den Cashflow. Fremdkapitalhebel: Kredite können die Rendite auf Eigenkapital steigern.

Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland von 2004 bis zum 4. Quartal 2025 (Q1 2004 = Index 100)

Entwicklung der Immobilienpreise in Deutschland von 2004 bis zum 4. Quartal 2025

Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/597304/umfrage/immobilienpreise-alle-baujahre-in-deutschland/

Risiken und Punkte bei Wohn- und Gewerbeobjekten

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch Risiken: Immobilien sind illiquide und erfordern hohe Anfangsinvestitionen sowie Kaufnebenkosten. Standortabhängigkeit, Marktzyklen und Verwaltungsaufwand sind Faktoren, die sorgfältig analysiert werden müssen. Deshalb empfiehlt sich eine typische Portfolio-Allokation von 10–40 % in Immobilien, abhängig von der Risikobereitschaft und den individuellen Anlagezielen.

Tipps für Kapitalanleger in Häuser & Wohnungen

Diversifizieren Sie: Da Wohn-, Gewerbe- und Spezialimmobilien jeweils unterschiedliche Risiken und Chancen mit sich bringen, ist es sinnvoll, Ihr Immobilienportfolio breit zu streuen, um mögliche Verluste auszugleichen und Chancen optimal zu nutzen.

Langfristig planen: Weil Grundstücke und Gebäude besonders über mehrere Jahre hinweg Wertsteigerungen erzielen und Mieteinnahmen kumulativ wirken, zahlt sich eine langfristige Perspektive aus. Nur durch kontinuierliche Planung und Geduld kann Ihr Vermögen nachhaltig wachsen.

Professionelle Beratung nutzen: Indem Sie Makler, Vermögensverwalter oder digitale Immobilienplattformen einbeziehen, erhalten Sie Unterstützung bei der Auswahl der richtigen Objekte. So können Sie fundierte Entscheidungen treffen, Risiken minimieren und gleichzeitig Ihr Vermögen effizient aufbauen.

Fazit

Häuser und Wohnungen bleiben ein zentraler Baustein beim Vermögensaufbau, da sie Stabilität, laufende Erträge und Inflationsschutz miteinander vereinen – Eigenschaften, welche andere Anlageklassen oft nur begrenzt bieten können. Wer sein Portfolio diversifizieren und zugleich ein solides Fundament für langfristiges Vermögen legen möchte, für den lohnen sich Immobilieninvestments.

Setzen Sie auf Immobilien als König der Sachwerte, prüfen Sie Objekte sorgfältig und integrieren Sie diese Anlageklasse strategisch in Ihr Portfolio – Ihr Vermögen wird es Ihnen danken.